Cellomusik im Orchester
In jedem Orchesterwerk bis hin zur Moderne spielen Celli und Bässe sehr oft unisono, das Cello spielt als Bassfiguren eine Oktave über dem Kontrabass. Das ist nicht die einzige Verdoppelung von Stimmen im Orchester, die Celli und Bässe sind beispielsweise auch sehr oft unisono mit den Fagotten, die Flöten mit den Violinen und so fort. Jedoch nahmen sich seit der Klassik wichtige Komponisten der Cellogruppe an und vergaben an sie eigene Melodien, beginnend mit Joseph Haydn und zum ersten Mal in voller Blüte Beethoven in seinen Sinfonien - berühmt der 2. Satz der V. - und sehr bemerkenswert in der Coriolan-Ouvertüre. Dieses herrliche Motiv arbeiten aus der Sicht eines Cellisten die Dirigenten stets zu wenig heraus.
Schubert folgte in seiner Unvollendeten dieser Idee, danach Brahms (3. Sinfonie), Tschaikowski (Symphonie pathétique), Dvořák (8. Sinfonie) und Debussy („La Mer“). http://kultur-am-wochenende-kaufbeuren.blogspot.de/
Bedeutung der Cellomusik im Orchester
Die Operettenkomponisten und auch die Walzerfamilie Strauß haben die Cellogruppe oft mit dankbaren Aufgaben bedacht, wenn man nur an das Eingangsthema der Schönen Blauen Donau denkt. Damit bewies Johann Strauss (Sohn), was er für ein genialer Arrangeur war, worauf übrigens der Zwölftontechniker Arnold Schönberg den bei ihm in Wien studierenden Hanns Eisler hinwies (Komponist der DDR-Nationalhymne), als jener verächtlich über die Wiener Walzer die Nase rümpfte. In der Caféhausmusik, im Rock (Kurt Cobain) und in der modernen Heavy-Metal-Szene (Apocalyptica) liebt man das Cello über alles.
Andreas Thiemig, Cello - Standort Kaufbeuren bei München, nächstes Konzert 24.02.19 Friedberger Kammerorchester
Tel 0172/ 8224723 oder andreasthiemig@googlemail.com
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